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Jobs von heute für die Mobilität von morgen

Die Verlagerung des Personen- und Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene ist eine der Kernkomponenten einer in die Zukunft gerichteten Verkehrs-, Wirtschafts- und Klimapolitik. Die im Eisenbahnverkehr tätigen Unternehmen arbeiten an diesen Zielen mit und bieten in diesem Zusammenhang vielfältige berufliche Einsatzmöglichkeiten.

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Prozesse in
Bewegung halten

Verantwortlich für den reibungslosen Ablauf im Personenverkehr und Schienengüterverkehr sind neben dem Fahrpersonal selbst auch die Menschen in unterschiedlichen operativen und kaufmännischen Berufen. Diese arbeiten zum Teil direkt in den Zügen, aber auch im ganz normalen Büroumfeld.

Wer einmal in einem Zug des Nah- und Fernverkehrs gereist ist, weiß, dass eine Zugreise ohne Lokführer bzw. Triebfahrzeugführer und Zugbegleiter bzw. Kundenbetreuer nicht möglich ist. Steigende Fahrgastzahlen und mehr Züge bedeuten auch einen größeren Personalbedarf in diesen beiden Bereichen.

Damit Züge pünktlich fahren, die Passagiere im Nah-, Fern- und Werksverkehr sicher ans Ziel kommen oder Waren pünktlich am Bestimmungsort ankommen, werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in vielen anderen Schwerpunkten benötigt. Dies sind z. B.:

  • Disponenten im Personenverkehr, Güter- oder Containerverkehr
  • Wagenmeister
  • Rangierführer
  • Rangierwärter
  • Rangierbegleiter
  • Flottenmanager
  • Verkehrsplaner
  • Betriebsleiter
  • Eisenbahner im Betriebsdienst der Fachrichtung Fahrweg
  • Eisenbahner im Betriebsdienst der Fachrichtung Lokführer und Transport

Egal, ob in einer Tätigkeit im Zug selbst oder im Umfeld des fahrenden Betriebs, alle Tätigkeiten haben eine Gemeinsamkeit: sie erfordern von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Konzentrationsfähigkeit sowie eine hohe psychische und physische Belastbarkeit.

Sicherheit im Eisenbahnwesen ist die oberste Priorität

Die Sicherheit der Lokomotiven, der Waggons, der Steuerungs- und Signaltechnik sowie der Gleisanlagen ist seit Beginn der Eisenbahngeschichte im 19. Jahrhundert die Grundlage dieses Verkehrssystems. Das heutige Eisenbahnsystem ist mehr denn je auf gut ausgebildete und qualifizierte technische Fachkräfte angewiesen.

Vor allem in der Fahrzeuginstandhaltung, in Stellwerken oder bei der Wartung von Zügen, Maschinen und Anlagen sind technische Fachkräfte gefragt. Auch hier sind die Berufsbilder vielseitig. Man findet hier:

  • Mechatroniker
  • Industriemechaniker
  • Elektroniker für Betriebstechnik
  • Schienenfahrzeugschlosser
  • Ingenieur für Schienenfahrzeugtechnik
  • Gleisbauer
  • Metallbauer

Neben dem Wartungsbereich finden sich die Ingenieursberufe auch in den Bau- und Planungsabteilungen. Diese Aufgaben sind zum Teil auch strategischer Natur, wenn es um die Planung, den Bau oder die Modernisierung von Bahnstrecken, um den Bau von Brücken, Tunneln und Bahnhöfen oder die Entwicklung neuer Technologien geht. Die Bahningenieure planen, konstruieren, bauen und sichern in interdisziplinären Projekten.

Digitalisierung – Die Eisenbahn im 21. Jahrhundert

Auch die Digitalisierung macht vor dem Eisenbahnverkehr nicht Halt. Sie trägt dazu bei, mit einem verringerten Personalaufwand den Betrieb effizienter zu gestalten und Informationen automatisiert z. B. an Geschäfts- und Privatkunden zu verbreiten. Mittlerweile ist es so, dass ohne Software kein Zug mehr fährt und keine Fahrkarte verkauft wird. Der Anteil der IT-Fachkräfte, Softwareentwickler, Fachinformatiker und Software Engineers in der Bahnindustrie wächst daher stetig. Neben der Deutschen Bahn und den anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen sind die potentiellen Arbeitgeber auch alle Industrieunternehmen, die im Umfeld der Bahn produzieren. Die komplexen technischen und digitalen Systeme müssen stetig an die alltäglichen Anforderungen angepasst und optimiert werden. Nicht nur die Bahntechnik und die IT an sich entwickeln sich ständig weiter, sondern auch das Umfeld der technischen Sicherheitsanforderungen. Dabei stehen Sicherheit und Zuverlässigkeit weiterhin an oberster Stelle.

Nicht nur im Personenverkehr, sondern auch im Schienengüterverkehr werden Strategien zur Digitalisierung konzipiert und umgesetzt. Ein wesentliches Kernstück ist hier die geplante Einführung einer digitalen und automatischen Kupplung. Obwohl bereits jetzt Technologielösungen existieren, werden Güterzüge im Einzelwagenverkehr in Europa aktuell wie im 19. Jahrhundert noch mit der Hand gekoppelt. Mit der Digitalisierung im Güterzugverkehr ist als Ergebnis nicht nur eine automatische Zugbildung und -auflösung möglich, sondern auch eine automatische Bremsprobe oder der Einsatz einer besseren Bremstechnik für Güterwaggons.

Service und Vertrieb

Bei den kaufmännischen und serviceorientierten Berufen ist der Spaß am Umgang mit Menschen eine wesentliche Voraussetzung. Als Disponent im Güterverkehr muss man z.B. sehr kommunikativ sein, wenn man mit Kollegen und Kunden in Kontakt ist. Ein freundlicher und professioneller Umgang ist hier deshalb wichtig, um an Informationen zu kommen oder diese an die richtigen Stellen weiterzuleiten. Kaufmännische Berufe setzen Flexibilität und eine gewisse Eigeninitiative voraus, denn es wird erwartet, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zusammenhang mit Planungen und Strategien mit- und vorausdenken. Die wichtigsten kaufmännischen Berufe im Eisenbahnumfeld sind:

  • Controller / Controllerin
  • Industriekaufmann / -kauffrau
  • Kaufmann / Kauffrau im Eisenbahn- und Straßenverkehr
  • Kaufmann / Kauffrau für Spedition und Logistik
  • Strategischer Einkäufer / Strategische Einkäuferin